Übersichtskarte Kenia

keniamap-grossÜbersichtskarte Reiseort. Die Reise geht in die Provinz „South Nyanza“. Zur Vergrößerung bitte die Karte anklicken.

Eindrücke

„Das Licht! Das fasziniert mich. Du lebst hier noch in Übereinstimmung mit der Natur. In Deutschland verlängerst Du Deinen Tag per Knopfdruck auf den Schalter und schläfst dann einfach lang. Hier stehst du mit dem Licht auf und beendest mit Anbruch der Nacht. Man meint ja immer, Urlaub und Ausschlafen. Aber wenn hier die Sonne am Morgen kommt, dann will ich raus in die Welt – und ich vermiss gar nichts, im Gegenteil! Ich bin dann fit!“

Lisa E.; Darmstadt, Dolmetscherin

„Tief berührt habe ich die Schätze der Gastfreundschaft und freundschaftlichen Aufnahme in mich aufgesogen… Nachdem ich mein verhärtetes Herz ein wenig geöffnet habe, konnte ich meine Weichheit endlich ein wenig zeigen, die Kenianerinnen haben mich mitgezogen. Tief berührt haben mich die Augen der Kinder, sie hießen mich willkommen. Tief berührt hat mich die Bescheidenheit der Menschen, mit wie wenig materiellen Dingen sie sich zufrieden geben, sich über winzige Kleinigkeiten freuen können. Mit wie wenig Mitteln sie ihr Haus oder ihren Vorgarten schmücken. Ein kleiner Auszug aus meinen Berührungen in Afrika“

Elisabeth G., Recklinghausen, Fußpflegerin

Impressionen

 

 

 

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Das Programm

Zu Gast bei kenianischen Familien

Ziel ist Kenia – das Land, das oft wegen der Vielfalt seiner Landschaft, Tierwelt und Kulturen als „Afrika im kleinen“ bezeichnet wird. So sind hier beispielsweise über 40 verschiedene Ethnien zuhause. In einer überschaubaren Gruppe – die jüngste Projektteilnehmerin war bislang 5, die Älteste 74 Jahre alt – machen wir uns auf den Weg nach South Nyanza, in die Nähe des Viktoriasees. Dieser Landesteil gilt als Region fernab von Tourismus. Hier sind nur wenige „Muzungus“ – so werden weiße Menschen genannt – zu finden. Im Hochland, in dem neben grünen saftigen Landstrichen zwischen Bananenstauden und Ananasfeldern nur wenige Kilometer entfernt steppige und trockene Ebenen liegen, leben unsere GastgeberInnen und heißen (in ihrer jeweiligen Muttersprache – jede Ethnie verfügt über eine eigene Sprache ) Sie herzlich willkommen: „Nichwo!“ und „Berahenja!“. Inmitten der Natur leben wir in typischen kenianischen „Homes“, die im besonderen Stil unserer GastgeberInnen gemütlich hergerichtet sind. Wir kommen in dieser Zeit ohne Komfort von Elektrizität und fließend Wasser aus. Zum täglichen Leben gehören hier ebenso spontane Besuche und herzliche Einladungen von NachbarInnen, Verwandten oder auch offiziellen Persönlichkeiten der Region, wie Singen und Tanzen zu kenianischen Rhythmen. Einzigartig ist auch das Erleben der Natur, seien es die wunderschönen Sonnenaufgänge oder die Stille der Äquatornächte in denen die Sterne zum Greifen nah scheinen. Für viele ist diese Reise, insbesondere durch die nahe Verbundenheit zur Natur, eine Zeit um neue Impulse mit nach Hause zu bringen und Kräfte zu schöpfen.

Das Programm

Jeder Aufenthalt wird auf die jeweils aktuelle Situation der GastgeberInnen abgestimmt. Zudem legen wir Wert darauf, auch Ihre Anregungen einzubeziehen. Hier ein Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten unserer drei Programm-Bausteine:

Afrikanischen Lebensalltag teilen

  • den Tagesablauf in einer kenianischen Familie kennenlernen und mit anpacken, dadurch Alltagsarbeiten wie Wasserholen oder Kochen über offenem Feuer kennenlernen
  • Besuche bei KenianerInnen und Familien, oft zu Fuß durch die Natur
  • Einblick in Einkommenszweige von „Womengroups“: traditionelles Kunsthandwerk wie Töpfern und Korbflechterei
  • Feldarbeit: Anbau / Ernte von Bananen, Ananas, Tee oder Kaffee – auf dem Feld / im Garten
  • traditioneller wöchentlicher Markttag unter freiem Himmel, auf dem lokale Erzeugnisse vom Feld, Waren aller Art sowie allerlei Dienstleistungen (vom Schneidern bis zur Fahrradreparatur) angeboten werden
  • Austausch / Gespräch zu Kultur und Traditionen mit Womengroups

Kennenlernen von Entwicklungszusammenarbeit

  • Workshops / Seminare oder Gesprächskreise mit Womengroups
  • Aktivitäten in einer Schule oder einem Kindergarten
  • Koch- und Baupraxis mit Solarkochern
  • Mitarbeit beim Bau einer Getreidemühle, einer Schulküche, Gesundheitsstation, o.ä.

Wer will, kann unter Anleitung unserer Mitarbeiterinnen vor Ort eigene Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen und praktische Beiträge vorbereiten und durchführen.

Land & Historie

  • Transfer entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs und/oder der Massai Mara
  • Besuch eines Nationalparks oder eines Museums
  • Fahrt zum Lake Victoria (früher Ukerewesee), dem zweitgrößten Süßwassersee der Welt
  • Botanikführung und heilpflanzenkundliche Führung

Das Detailprogramm für den jew. Aufenthalt entwickeln kenianische und deutsche MitarbeiterInnen nach Ihrem Vorbereitungsseminar in Deutschland. Auf diese Weise können wir auch Ihre Wünsche und Anliegen – soweit es möglich ist – einbeziehen.

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