Eindrücke


"Was mich so bewegt, ist der Ansatz dieses Projektes. Allein, daß wir so hiersein können, mitten drin, daß die Menschen sich hier das überhaupt vorstellen können, daß wir hier mit ihnen zusammenleben - das ist für mich absolut nicht normal, das ist absolut ungewöhnlich und da gehört schon was dazu, daß das so geht. ... Heute auf der Rückfahrt nach Nairobi ist es erstmals richtig still im Bus, jede ist auf ihre Weise nochmal im Zurückliegenden... wenn die Kinder zuhause nicht warten würden und mich bräuchten, ich bliebe hier. Ich werde zu den Frauen hier zurückkehren, ganz sicher. Schon im nächsten Jahr. Wann ist der nächste Projektaufenthalt?"
Carmen U., Recklinghausen, Wen Do - Trainerin
(Selbstverteidigung für Mädchen & Frauen)



"Die Feldarbeit war toll, da war es sehr ruhig, das hab ich total genossen. Auch die Erfahrung von Wasser tragen und Ton holen war toll. Oder das "si mama ka" (ein Tanz, den E. mit Schulkindern gelernt hatte), das wurde immer wieder von den Kindern gesungen.... Ich fühle mich total wohl in diesem Leben, dem Mitleben. Ich habe einen neuen Bezug zu Wasser gekriegt, wie gut das tut, mich aktiv zu waschen, ohne mich wie bei der Dusche berieseln zu lassen, das hat mir ein neues Körpergefühl gegeben. Diese Einfachheit tut mir total gut.
Edeltraud W.; Ludwigsburg, Lehrerin






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Häufig gestellte Fragen

Einige Fragen, die uns häufig in Zusammenhang mit dem Mit-Reiseprojekt gestellt werden, haben wir Ihnen in unseren FAQ´s zusammengestellt. Viele Fragen lassen sich jedoch am besten telefonisch besprechen – rufen Sie uns daher gern unter Tel. 0661-64125 direkt an!

1.

Wie setzen sich TeilnehmerInnen eines Mit-Reiseprojektes zusammen?

Die Zusammensetzung der Projektreisen ist vollkommen verschieden. Willkommen sind einzelreisende Frauen, Paare und Familien. Gemeinsam ist allen das Interesse, mit den Familien vor Ort in Kontakt zu kommen und eine andere Kultur kennenzulernen. Es waren schon Frauen, Paare, Mütter und Töchter, Freundinnen und Familien oder Studiengruppen mit uns vor Ort. Sie kommen aus verschiedensten Berufsrichtungen – so waren z.B. Verwaltungskräfte, Lehrkräfte, Krankenschwestern, Verkäuferinnen, Studentinnen, Ärztinnen, Selbstständige, DozentInnen, HandwerkerInnen usf. mit von der Partie.

2.

Wie ist es mit der Sprache? Reichen meine Sprachkenntnisse aus?

Etwas Englisch ist förderlich, jedoch nicht Voraussetzung. Englisch ist offizielle Amtssprache – Kinder lernen daher Englisch ab der Einschulung. Es waren auch schon ProjektteilnehmerInnen dabei, die kein Englisch sprachen, und sich erfolgreich mit „Händen und Füssen“ verständigen konnten. Bei Übersetzungen assistiert Ihnen gerne eine deutsche Mitarbeiterin.

3.

Gibt es eine Altersgrenze? Bin ich mit über 60 Jahren schon zu alt? Bin ich mit 19 zu jung?

Nein. Es gibt keine Altersgrenze – etliche waren schon über 60 Jahre, andere unter 20 Jahre. Die Jüngsten waren bislang 5, die Älteste 74 Jahre alt.

4.

Welche körperliche Fitness muss ich mitbringen? Gibt es täglich sehr lange Fussmärsche?

Nein. Die Unternehmungen sind mit normaler Gesundheit und ohne spezielles Training gut zu schaffen. Wir orientieren uns an den kenianischen Menschen: möglichst keine zu langen Wegstrecken in der Mittagshitze und alles in gemäßigtem Tempo. Wenn unsere Ziele weiter entfernt sind, fahren wir.

5.

Ich würde gern etwas zur Projektarbeit beitragen – kann ich das in dem Mit-Reiseprojekt?

Ja. In jedem Fall. Bringen Sie diesen Wunsch in das Vorbereitungs-Seminar mit. Wir bereiten geeignete Aktivitäten, für diejenigen, die etwas anpacken wollen vor – in den Bereichen, die Ihnen liegen. Projekt-TeilnehmerInnen haben bspw. schon Solarkocher mitgebaut, in einem kleinen Theaterstück an einer Schule mitgemacht, eine Krankenschwester bot morgens ab und an „Wundversorgung“ für die Nachbarschaft an, usf.

6.

Muss ich etwas beitragen? Das würde ich beim ersten Mal gar nicht wollen, ich möchte erstmal zu den Menschen in Kontakt kommen.

Das ist vollkommen in Ordnung. Die Beteiligung an speziellen Aktivitäten ist freiwillig. Sie tragen übrigens bereits durch ihre Entscheidung für dieses Mit-Reiseprojekt etwas bei, denn für die kenianischen Familien ist dies auch eine einkommensschaffende Maßnahme.

7.

Kann ich auch zum Vorbereitungsseminar kommen, ohne mitzureisen?

Nein. Sie können uns jedoch gern in der Geschäftsstelle in Fulda einen persönlichen Besuch abstatten oder innerhalb der Sprechzeiten ausführlich mit uns telefonieren. Wenn Sie generell Interesse an Veranstaltungen wie Vorträgen, Workshops und Infoveranstaltungen zu unserer Arbeit in Kenia haben, lassen Sie es uns wissen – wir senden Ihnen dann Infos zu.

8.

Wer leitet das Mit-Reiseprojekt? Gibt es eine deutsche Ansprechpartnerin?

Ja. Die Mit-Reiseprojekte werden in Kenia von einer pädagogisch geschulten Kraft aus Deutschland geleitet, die Projekterfahrung mitbringt und sich vor Ort auskennt. Hinzu kommt eine kenianische Begleitung.

9.

Bin ich dort ganz alleine in einer kenianischen Familie untergebracht?

Nein. Wir sind immer mit mehreren bei einer Gastfamilie zu Besuch.

10.

Wie ist es mit Malaria-Prophylaxe? Muss ich ein Moskitonetz mitbringen?

Die Malaria-Prophylaxe ist Mit-Reisevoraussetzung, da Kenia zu den Ländern mit Malaria-Risiko gehört. Sie brauchen sich aber kein Moskitonetz anzuschaffen – wir stellen für jede ProjektteilnehmerIn ein Netz. Wie Sie sich darüber hinaus gut schützen können, erfahren Sie im Seminar.

11.

Wie hoch ist das Gesundheitsrisiko? Gibt es dort eine medizinische Versorgung?

Wenn Sie die empfohlenen Impfungen machen und sich an Vorsorgeregeln, die wir im Vorbereitungsseminar gern genauer erläutern, halten, gering. Es gibt außerdem etwa 15 km entfernt zwei Krankenhäuser.

12.

Wo in Kenia liegt das Ziel genauer?

Unsere Projektregion liegt im Westen Kenias in der Provinz South Nyanza, etwa 60 km entfernt von Kisumu, der drittgrössten Stadt Kenias (siehe Landkarte). Wir sind im Hochland Kenias, ca. 1.500 m hoch.

13.

Wie heiß ist es dort? Wie ist das Klima?

Um die Mittagszeit steigen die Temperaturen auf 25° – 35° C an. Morgens, nachts und abends frischt es meistens angenehm ab. Nachts liegen die Temperaturen etwa um die 15° – 20° C. Anders als in Kenias schwülfeuchten Küstenregionen erinnert das Klima viele an Spätsommer, wobei es tags richtig heiß werden kann. Europäerinnen empfinden das Klima meist als angenehm.

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